Die Nacht wird nicht nur zum Schlafen genutzt – jedenfalls nicht im klassischen Sinne. Wenn die Sonne der Nacht weicht, kann es in den eigenen vier Wänden schnell zum kleinen Stelldichein kommen. Da Routine und Altbekanntes bekanntlich nicht Jedermanns Sache sind, ist dabei oft auch die Fantasie gefragt.
Den Reiz erhöhen und Spannung aufbauen
Was das Auge nicht sieht, sondern nur erahnen kann, bringt die Gedanken besonders zum Rasen – und nicht nur diese. Abwechslung ist also angesagt. Ein Glück, dass erotische Nachtwäsche inzwischen beinahe eine eigenes Feld auf dem Kleidermarkt darstellt, geprägt von einem Mix aus alltäglichen (und auch allnächtlichen) Modestücken sowie ganz besonderen Specials, die entweder ganz exklusiv oder auch als krönender Zusatz getragen werden können.
Klassiker sind dabei halb- oder volltransparente Nachtkleider, auch als Negligés bekannt, in besonders warmen Nächten aber auch nur edle Spitzenwäsche oben wie unten. Das Material der Wäsche sollte jedenfalls den Umständen angemessen sein; so ist Seide oder Satin in den meisten Fällen angebrachter als etwa Baumwolle. Den Negligés sehr ähnlich sind die sogenannten Babydolls, deren Geburt nun bereits mehrere Jahrzehnte zurückliegt. Als Highlight für das gesamte Outfit bieten sich Strapse an, welche im Optimalfall farblich auf die Unterwäsche abgestimmt sind.
Die Möglichkeiten sind also kaum begrenzt. Damen, die sich bereits mehrmals durch das gesamte Spektrum der verführerischen Kleidung für die Nacht gearbeitet haben, können den Begriff Überraschung dabei auch sprichwörtlich ausgestalten, beispielsweise durch das Tragen eines gewöhnlichen, unaufgeregten Pyjamas, unter dem sich jedoch eine Fülle an Schmankerl versteckt. Und falls alle Stricke reißen, die Entscheidung für die richtige Nachtwäsche einfach nicht getroffen werden kann, steht immer noch die wohl älteste Verführungskunst der Menschheit zur Verfügung: nämlich nichts als nackte Haut. Umso besser, dass diese stets kostenlos ist.